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23. Oktober 2014 erstellt in Psychische Gesundheit

Akute Effekte von Fitness- und Sportprogrammen auf die psychische Gesundheit

Eine hohe Belastungsintensität hat nicht automatisch einen negativen Einfluss auf die Psyche.  Anstrengende Aktivitäten verbunden mit positiven kognitiven Bewertungen steigern die psychische Befindlichkeit.

Sudeck, G. & Conzelmann, A. (2014). Zur interindividuellen Variabilität affektiver Reaktionen im Verlauf von Freizeit- und Gesundheitssportprogrammen. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 22 (3), 89-103.

Im Rahmen einer Studie von Sudeck & Conzelmann (2014) wurde untersucht, welchen Einfluss personale Voraussetzungen (Fitnesszustand) und Faktoren der Auseinandersetzung mit der sportlichen Aktivität (Beanspruchungserleben, Kompetenzwahrnehmung, positives Gruppenerleben) im Verlauf von Fitnessprogrammen bei den Trainierenden nehmen. Aus den gefundenen Ergebnissen ziehen die Autoren als Fazit für die Praxis, bei (Wieder-)Einsteigern eine leichte bis moderate Intensität zu favorisierent, um die hieraus resultierenden positiven Erfolgserlebnisse zur Stärkung der psychischen Gesundheit zu nutzen. Sie weisen darauf hin, dass eine hohe Belastungsintensität nicht automatisch einen negativen Einfluss auf die Psyche hat, sondern dass anstrengende Aktivitäten verbunden mit positiven kognitiven Bewertungen die psychische Befindlichkeit steigern. 

Link:

Link zur Online-Ausgabe der Zeitschrift (Volltext der Publikation ist kostenpflichtig):

http://psycontent.metapress.com/content/574x5j38m88g0732/?p=c9a977736e0148d6b4598292ba12329f&pi=0