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29. November 2017 erstellt in Betriebliches Gesundheitsmanagement

Sport und Bewegung in der Betrieblichen Gesundheitsförderung: ein Vergleich aus den Jahren 2014 und 2015

Sport und Bewegung in der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Seit jeher sind Sport- und Bewegungsangebote ein traditioneller Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). In einer Umfrage von 323 Unternehmen unterschiedlicher Branchen, wurde von Jonas, Henssler & Henssler (2014) ermittelt, welche Sport- und Bewegungsmaßnahmen Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten. Hierbei war eine Mehrfachnennung möglich.

Am häufigsten werden Sport- und Gymnastikkurse in insgesamt 79,3 % der Unternehmen durchgeführt, gefolgt von Betriebssportvereine/-gruppen (68,1 %), Sportevents/-aktionen (64,4 %) und Kooperation mit externen Fitnessanbietern (63,5 %).
Vergleicht man die Ergebnisse mit denen des darauffolgenden Jahres, so ist das Leistungsportfolio an Sport- und Bewegungsprogrammen im Jahr 2015 (n=331) gestiegen. Den ersten Platz belegen ebenfalls Sport- und Gymnastikkurse (84,3 %). Es folgen eigene Sportevents/-aktionen (70,4 %) und Betriebssportvereine/-gruppen (68,0 %). 65,6 % der Unternehmen beanspruchen eine Kooperation mit externen Fitnessanbietern.

Darüber hinaus kommen beide Studien zu dem Ergebnis, dass Sport- und Bewegungsangebote der Unternehmen mit der Beschäftigtenanzahl und dem Vorhandensein großer Standorte wächst.
Wie aus diesen Studien hervorgeht, wächst der Bedarf an Sport- und Bewegungsprogrammen. Hierbei setzen Unternehmen auf die Kooperation von Fitnessdienstleistern. Dies verdeutlicht, dass das Know-How von Fitness- und Gesundheitsdienstleistern eine elementare Rolle in der Betrieblichen Gesundheitsförderung spielt.