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26. Juli 2017 erstellt in Betriebliches Gesundheitsmanagement

BGM im Mittelstand 2015 - Verbreitung von Sport- und Bewegungsprogrammen in mittelständischen Unternehmen

Immer mehr mittelständische Unternehmen bieten gesundheitsförderliche Maßnahmen an

Im Jahr 2015 führte die Zeitschrift Personalwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Fürstenberg Institut, der ias Gruppe sowie der Techniker Krankenkasse eine Umfrage in 401 deutschen mittelständischen Unternehmen durch. In 61,6 % der Unternehmen nimmt die Gesundheit und Leistungsfähigkeit einen hohen bis sehr hohen Stellenwert ein. Hinsichtlich finanzieller Ressourcen gibt es deutliche Unterschiede: so stellen 18,7 % der befragten Unternehmen keine finanziellen Ressourcen, 22,2 % ein BGM-Budget bis unter 5000 € und 21 % ein Budget von 5.000-25.000 € zur Verfügung. Lediglich 12,1 % verfügen über ein Budget von über 25.000 €, 25,9 % konnten das Budget nicht beziffern.
Eine konkrete Zielvorstellung zu den Themen Gesundheit oder Gesundheitsmanagement existiert in 42,9 % der Unternehmen, in Unternehmen mit einem Budget > 25.000 € (n=49) liegt diese bei 65,3 %. Als wichtigster Grund, warum gesundheitsförderliche Maßnahmen eingeführt werden, wurde die Steigerung der Arbeitszufriedenheit (77,8 %) genannt, gefolgt von Verbesserung des psychischen Befinden der Mitarbeiter (77,3 %) und Verbesserung des physischen Befinden der Mitarbeiter (73,6 %). So verwundert es nicht, dass, gerade bei letztgenanntem, Unternehmen auf Bewegungsangebote (z. B. Rückentraining) (51,5 %) und Betriebssport (44,4 %) setzen. In Unternehmen mit einem BGM-Budget > 25.000€ (n=49) werden Bewegungsangebote sogar zu 79,6 % und Betriebssport zu 77,6 % angeboten. Evaluierte/zertifizierte Gesundheitsprogramme kommen in 16,2 % der befragten Unternehmen zum Einsatz. Darüber hinaus planen weitere 27,2 % der befragten Unternehmen zukünftig deren Einführung. Unternehmen mit einem BGM-Budget > 25.000 € (n=49) nutzen dagegen evaluierte/zertifizierte Gesundheitsprogramme bereits in 40,8 % der Fälle. Weitere 40 % planen deren Einsatz.

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass vermehrt mittelständische Unternehmen gesundheitsförderliche Maßnahmen anbieten. Dies setzt die Kompetenz von Fitness- und Gesundheitsdienstleistern, gerade im Hinblick auf evaluierte/zertifizierte Gesundheitsprogramme und Bewegungsprogramme, unabdingbar voraus.

Link zur Studie: https://www.ias-gruppe.de/fileadmin/user_upload/Presse_und_Publikationen/Presseberichte_und_Studien/PW_Studie_10_2015_web.pdf