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19. Oktober 2016 erstellt in Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen, mittleren und großen Unternehmen des Gesundheitssektors – Häufigkeit, Handlungsgründe der Unternehmensleitungen und Hürden der Realisierung

Betriebliche Gesundheitsförderung für jedes Unternehmen von Vorteil

Die Studie untersucht 80 klein und mittelständige Betriebe in Franken in Bezug auf die Aktivitäten in Sachen Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Die Durchführung von BGF-Maßnahmen hängt, den Ergebnissen nach, stark von der Betriebsgröße ab. Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen beantworten die Frage, ob Sie BGF-Maßnahmen umsetzten, mit „ja“ (68,8 %, n = 55). Die Beweggründe für BGF reichen von der Gesunderhaltung der Mitarbeiter (38,2 %) bis hin zur Aussage, dass BGF zur Unternehmenskultur gehöre (9,1 %). Als erfolgreich betrachten 81,8 % der Betriebe ihre Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. 80,0 % der Unternehmen mit BGF wurden überdies durch einen Partner, wie bspw. eine Krankenkasse (43,2 %) unterstützt. Diejenigen, die bisher noch nicht in der BGF aktiv waren, nennen als Grund hierfür am häufigsten, dass sie über BGF noch nicht nachgedacht haben (44,0 %). 44,0 % der Unternehmen ohne BGF würden zudem gerne aktiv werden.
Die Frage, ob die Firmen eine Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmensnetzwerks zur betrieblichen Gesundheitsförderung begrüßen würden, bejahten 65,5 % der Unternehmen mit BGF und 56,0 % der Unternehmen ohne BGF. Am wichtigsten ist Ihnen hier der gegenseitige Austausch. Der Aufbau von Netzwerkstrukturen scheint daher sinnvoll.

Online im Internet: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0034-1396887.pdf