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02. Januar 2015 erstellt in Ausdauertraining

Ausdauertraining hilft bei chronischem Stress und Bluthochdruck

Wissenschaftler zeigen, dass sich Ausdauertraining positiv auf das sympathoadrenerge System auswirkt.

Strobel, G. (2002). Wechselwirkungen zwischen Katecholaminen, ß-Adrenozeptoren, akuter körperlicher Belastung und Training. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 53 (4), 102-105.

In diesem Übersichtsartikel beschreibt Strobel (2002) die Wechselwirkungen zwischen Katecholaminen, ihrer Rezeptoren und körperlicher Aktivität. Die Wechselwirkungen sind unter leistungssportlichen wie auch gesundheitssportlichen Aspekten von Interesse. Es wird angenommen, dass eine gesteigerte Katecholaminfreisetzung unter Maximalbelastung die Leistungsfähigkeit erhöht. Ausdauertraining vermindert zudem die Katecholaminfreisetzung in Ruhe und bei submaximaler Belastung. Deshalb wird bei chronischem Stress und Erkrankungen wie Hypertonie die Einflussnahme auf das sympathoadrenerge System via körperliche Aktivität als Möglichkeit für Behandlung und Prävention genutzt. Insgesamt kann geschlussfolgert werden, dass ein fitness- und gesundheitsorientiertes Ausdauertraining eine effektive Maßnahme in der Prävention und Therapie von chronischem Stress sowie Begleiterkrankungen wie z.B. Bluthochdruck darstellt.

Link zum Volltext: http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2002/heft04/a02_0402.pdf